People of Color

Du bist eine Person of Color(PoC) und suchst einen „Safer Space“ um dich mit anderen PoC / LGBTQPoC* auszutauschen, zu vernetzen, an Events zum Thema Antirassismus, Diskriminierung, Poetry & Arts teilzunehmen? Dann bist du herzlich in unserem Referat willkommen!

Die Aufgabe des PoC-Referates liegt in der politischen Interessenvertretung und Unterstützung von Brown, Schwarzen, Indigenen, Roma& Sintezza, nicht-weißen PoC. Es soll die Möglichkeit geben, Herausforderungen bzgl. Diskriminierungserfahrungen mit anderen PoC zu teilen, sich gegenseitig zu Empowern und sich mit anderen zu vernetzen. Wir wollen zudem Projekte unterstützen und ins Leben rufen, die sich gegen den offenen und strukturellen Rassismus und der Diskriminierung an der Hochschule, aber auch in der Gesellschaft richten.

Das PoC-Referat hat zwei Schwerpunkte:
Zum einen bietet es Beratungs-/Sprechzeiten von/für PoC -Studierende in einem „Safer Space“ an, um sich über die eigenen Erfahrungen bzgl. Diskriminierung und Rassismus, z. B. im Hochschulkontext auszutauschen.
Der zweite Schwerpunkt liegt bei der Gestaltung verschiedener kreativer Bereiche. Es soll einen „Runden Tisch“ für alle Studierenden der HSD geben, an dem Fragen und Sichtweisen im gegenseitigen Respekt, ausgetauscht werden können. Zudem sind Events wie „Spoken Word-Abende“, „Critical Whiteness Workshops“ und Empowerment Workshops u. v. m. geplant.
Ideen und Event-Vorschläge werden gerne entgegengenommen!

Wir freuen uns auf dich.
Carla & Asal

KONTAKT: pocreferat@asta-hsd.de
SPRECHZEITEN: ab dem 10.04.2019 mittwochs von 13:30-15 Uhr.
Raum: 03.E.009

Kleines Glossar*

People of Color / Menschen of Color ist eine internationale Selbstbezeichnung von/für Menschen mit Rassismuserfahrungen. Der Begriff markiert eine politische gesellschaftliche Position und versteht sich als emanzipatorisch und solidarisch. Er positioniert sich gegen Spaltungsversuche durch Rassismus und Kulturalisierung sowie gegen diskriminierende Fremdbezeichnungen durch die weiße Mehrheitsgesellschaft. (vgl. Amnesty International)

„Safer Space“:
..sind Räume und Räumlichkeiten, in die sich Menschen zurückziehen dürfen, die sich marginalisiert oder diskriminiert fühlen. An diesen Orten sind Aussagen und Taten verboten, die andere als diskriminierend oder abwertend empfinden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jemand, wenn er einen Safer Space betreten möchte, sich nicht über soziale Verhältnisse, Religion, seine Mitmenschen und seine politischen Ansichten äußern darf, sowie auf sein Verhalten achten muss. In einem Safer Space soll eine positive und tolerante Kultur herrschen und Betroffene an diesen Orten müssen nichts, was sie verunsichert oder beunruhigt. Wer einen Safe Space betritt, soll sich hier sicher fühlen, dass er oder sie nicht diskriminiert, beleidigt oder belästigt wird. Empowerment: ..bedeutet Selbst-Bemächtigung. Als emanzipatorischen Strategie- und Handlungskonzept stellt es sich gegen „Defizit-Ansätze“. Auf der Basis geteilter Erfahrungen stehen die Ressourcen und Potenziale von einzelnen und / oder Gruppen im Zentrum.

Empowerment
Räume können symbolische und materiell sein. Ein wichtiges ergänzendes Gegenstück zu Empowerment ist mit Blick auf gesellschaftliche Partizipation, das Teilen von Ressourcen – und Privilegien seitens der Mehrheitsgesellschaft (Powersharing). Empowerment in der Bildungsarbeit wird als professionelle Haltung verstanden.